{"id":226,"date":"2018-02-25T17:52:32","date_gmt":"2018-02-25T16:52:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.qm-wissen.de\/qm-lexikon\/?p=226"},"modified":"2019-02-24T20:43:15","modified_gmt":"2019-02-24T19:43:15","slug":"sipoc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.qm-wissen.de\/qm-lexikon\/sipoc\/","title":{"rendered":"SIPOC"},"content":{"rendered":"<p>SIPOC ist ein Werkzeug zur Analyse von <a href=\"\/qm-lexikon\/prozess\/\">Prozessen<\/a>. Es hat seinen Namen als englischsprachiges Akronym der logischen Abfolge einer Wertsch\u00f6pfungskette vom Lieferanten, \u00fcber die Prozessschritte bis hin zum Kunden erhalten. Diese Sicht umfasst die Kettenglieder Supplier-Input-Process-Output-Customer.<\/p>\n<h2>Anwendungsgebiete von SIPOC<\/h2>\n<p>Eingesetzt wird das Werkzeuge unter anderem in Verbesserungsprojekten, die der Six-Sigma-Methode folgen. Dort hilft es, den zu verbessernden Prozess zu verstehen, also eine Prozesstransparenz zu schaffen.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich geeignet ist das Werkzeug zudem f\u00fcr alle Arten von Prozessbetrachtungen. Beispielsweise findet es Anwendung, wenn ein beliebiger Prozess analysiert und dokumentiert wird.<\/p>\n<h2>Vorgehen<\/h2>\n<p>Zur Prozessanalyse tr\u00e4gt man in eine tabellenartige Darstellung ein, welche Lieferanten (Supplier) welche Einsatzfaktoren (<a href=\"\/qm-lexikon\/input\/\">Input<\/a>) liefern. Weiterhin werden die wesentlichen Prozessschritte notiert, die aus dem Input das <a href=\"\/qm-lexikon\/prozessergebnis\/\">Prozessergebnis<\/a> (<a href=\"\/qm-lexikon\/output\/\">Output<\/a>) erzeugen. In der letzten Spalte gibt die Tabelle an, wer die Kunden des Prozesses sind. Dies k\u00f6nnen Endkunden oder andere Prozesse im Unternehmen sein.<\/p>\n<figure id=\"attachment_227\" aria-describedby=\"caption-attachment-227\" style=\"width: 454px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-227\" src=\"http:\/\/www.qm-wissen.de\/qm-lexikon\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/abb_sipoc-300x70.jpg\" alt=\"SIPOC-Tabellendarstellung\" width=\"454\" height=\"106\" srcset=\"https:\/\/www.qm-wissen.de\/qm-lexikon\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/abb_sipoc-300x70.jpg 300w, https:\/\/www.qm-wissen.de\/qm-lexikon\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/abb_sipoc.jpg 450w\" sizes=\"(max-width: 454px) 100vw, 454px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-227\" class=\"wp-caption-text\">SIPOC-Tabellendarstellung<\/figcaption><\/figure>\n<p>Als hilfreich gilt es, die SIPOC-Tabelle von \u00bbrechts nach links\u00ab zu erstellen: Es ist oftmals leichter, die Kunden des Prozesses zu identifizieren und dann anzugeben, mit welchem Produkt bzw. welcher Dienstleistung diese versorgt werden usw.<\/p>\n<h2>Vorteile und Nachteile<\/h2>\n<p>Ein wesentlicher Vorteil des SIPOC-Denkens ist in der Systematik zu sehen. Der Anwender wird gezwungen, den Prozess Schritt f\u00fcr Schritt zu durchdenken. Er muss hinterfragen, welche Prozessfaktoren vom wem (zu)geliefert werden, um anschlie\u00dfend durch die Transformation im Prozess das Prozessergebnis f\u00fcr den Kunden zu liefern. Zudem f\u00e4llt es Anwendern sehr leicht, mit der Tabellenstruktur zu arbeiten und Bekanntes bereits einzutragen und Fehlendes durch Workshops\/Expertengespr\u00e4che zu erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p>Nachteilig kann gesehen werden, dass der eigentliche Transformationsprozess (Process) nur grob erfasst wird. Er muss somit ggf. durch eigene Prozessanalysen detailliert dokumentiert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>SIPOC ist ein Werkzeug zur Analyse von Prozessen. Es hat seinen Namen als englischsprachiges Akronym der logischen Abfolge einer Wertsch\u00f6pfungskette<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[10],"tags":[9],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.qm-wissen.de\/qm-lexikon\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/226"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.qm-wissen.de\/qm-lexikon\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.qm-wissen.de\/qm-lexikon\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.qm-wissen.de\/qm-lexikon\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.qm-wissen.de\/qm-lexikon\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=226"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.qm-wissen.de\/qm-lexikon\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/226\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":309,"href":"https:\/\/www.qm-wissen.de\/qm-lexikon\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/226\/revisions\/309"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.qm-wissen.de\/qm-lexikon\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=226"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.qm-wissen.de\/qm-lexikon\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=226"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.qm-wissen.de\/qm-lexikon\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=226"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}