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Bildung & Erziehung18.05.2012
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     Studiengebühren
Hochschule Niederrhein will mit Studiengebühren die Qualität von Lehre und Studium sichern
 
04.04.2006 (qmw) Am Montag hat eine vom Senat eingesetzte Arbeitsgruppe unter Vorsitz von Prorektor Michael Lent die Weichen zu einem einheitlichen Studienbeitrag von 500 Euro für alle Studienanfänger je Semester gestellt. Mit den Einnahmen soll die Qualität von Lehre und Ausbildung gesichert werden.
 
Das Rektorat begrüßte in seiner heutigen Sitzung besonders, dass der Vorschlag von den drei studentischen Mitgliedern der Arbeitsgruppe mitgetragen wird. Es wird anerkannt, dass die Studierenden die Modernisierung von Studium und Lehre unterstützen und aktiv mitgestalten wollen.
 
Die Studierenden wie auch die Hochschulleitung wollen - unabhängig voneinander - in einem ersten Schritt hochschulweit und detailliert die Studienbedingungen auf den Prüfstand stellen. Daraus könnten dann Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung abgeleitet werden. Eine wäre zum Beispiel, die Studierenden weitestgehend von Kosten für Lehrmaterialien zu befreien.
 
Mit der Obergrenze der Studienbeiträge, ist sich die Arbeitsgruppe einig, sollen möglichst viele Aufgaben abgedeckt sein. Die 500 Euro sollen für alle grundständigen Studiengänge erhoben werden. Bei Aufbau-, Ergänzungs- oder Fernstudiengängen müssten adäquate Beiträge festgelegt werden. Ab nächstem Sommer sollen auch die bisher beitragsfreien Studierenden Studienbeiträge entrichten. Hier plädieren die studentischen Mitglieder der Arbeitsgruppe für einen "sanften" Einstieg, etwa nach dem Motto: "Je höher das Semester, desto geringer die Einstiegsgebühr". Es sei zu prüfen, so Prorektor Michael Lent, was gerecht und gleichzeitig rechtlich durchsetzbar sei. Die Arbeitsgruppe setzt sich am Gründonnerstag wieder zusammen. Die erarbeitete Beitragsordnung muss abschließend vom Senat verabschiedet werden.
 
Quelle: QM-Wissen.de (qmw)
 
Quelle: IDW

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