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Gesundheitswesen18.05.2012
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     Schrittmacher bei innovativen Versorgungsformen
DAK setzt auf gesicherte Qualität in der medizinischen Versorgung
 
19.10.2004 (Presse) Operationen als Garantieleistung, qualitätsgesicherte Behandlungsabläufe, bessere Beratung und mehr Service für Patienten - die Integrationsversorgung macht es möglich. Seit Anfang 2004 nutzt die DAK die neuen Spielräume und hat inzwischen bundesweit 55 Verträge zur integrierten Versorgung mit Krankenhäusern, Ärzten, Rehabilitationskliniken und -zentren abgeschlossen. Diese verbessere nach den Worten der DAK die Versorgung für ihre Versicherten.
 
Damit gilt die DAK als Schrittmacher bei der Modernisierung des Gesundheitswesens. "Wir wollen bislang weitgehend abgeschottete Versorgungsbereiche miteinander vernetzen. Das Ziel der Integrationsversorgung ist eine Qualitätspartnerschaft zum Wohle des Patienten", erklärte DAK-Vorstandsmitglied Claus Moldenhauer auf dem VdK Verbandstag Baden-Württemberg in Stuttgart. Allein in Baden-Württemberg hat die DAK 14 Verträge abgeschlossen, unter anderem mit dem Herz-Zentrum in Bad Krozingen.
 
Eines der zentralen Probleme des deutschen Gesundheitswesens sei die mangelnde Kooperation zwischen niedergelassenen Ärzten, Krankenhäusern Rehakliniken und der pflegerischen Versorgung gewesen, so Moldenhauer. Diese unwirtschaftlichen und verkrusteten Strukturen will die DAK nun aufbrechen. Der Patient wird damit wieder zum Angelpunkt des Medizinbetriebs. Wie das funktionieren kann, erläuterte Moldenhauer an einem Beispiel: "Wenn ein Patient ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk benötigt, sollte er auf die Zeit nach der Operation vorbereitet sein. Die Rehabilitation beginnt also im Idealfall vor der Operation. Mit einigen Kliniken haben wir ein solches Modell vereinbart. Wenn klar ist, dass die Operation unumgänglich ist, meldet sich innerhalb einer Woche der Fallmanager der Rehaklinik". Die Teilnahme an der integrierten Versorgung ist den Patienten freigestellt. Wem die Qualitätsverbesserungen noch nicht Grund genug sind, sich in einem der beteiligten Krankenhäuser behandeln zu lassen, der lässt sich vielleicht durch den finanziellen Bonus überzeugen: Die DAK erstattet ihren Versicherten bis zu 50 Prozent des Eigenanteils für die Krankenhausbehandlung also maximal 140 Euro.
 
Neben der integrierten Versorgung setzt die DAK auf Disease-Management-Programme. Diese auf chronisch Kranke zugeschnittenen Gesundheitsprogramme bietet die DAK für Diabetes Mellitus Typ2 mit Ausnahme von Mecklenburg-Vorpommern bundesweit an - in vielen Bundesländern auch für Brustkrebs und die koronare Herzerkrankung. Demnächst werden auch DAK-Gesundheitsprogramme für Asthmatiker starten. Vorteil für die Patienten: Sie werden nach medizinischen Leitlinien behandelt und für den besseren Umgang mit ihrer Erkrankung geschult. Auch hier bietet die DAK neben der besseren Versorgung einen finanziellen Anreiz. Wer sich in eines der Programme einschreibt, erhält 40 Euro Praxisgebühr pro Jahr erstattet.
 
Quelle: Pressemitteilung (Presse)

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